Battletech auf hinze.ch.
Big pictures with a small budget.

BattleTech (MechWarrior) ist ein Science-Fiction-Brettspiel, War Game und Rollenspiel (entwickelt von FASA, an WizKids verkauft, Lizenznehmer für Classic Battletech: FanPro LLC, Entwicklung und Vertrieb von MechWarrior: Dark Age: WizKids).

Geschichte des BattleTech - Universums: Chronologie

Anfang 21 Jh.

Statt UNO bildete sich das Allianz Parlament(auch West-Allianz gennant) als neue Weltregierung; sie schaffte weitgehend Frieden und förderte Forschung und Raumfahrt. Sie umfasste bald 120 Mitgliedstaaten und wurde in Terranische Allianz umgetauft.

2020

Erster Fusionsreaktor

2027

Erstes Raumschiff mit Fusionsreaktor fliegt in 14 Tagen zum Mars

2050

Durch diese Entwicklung konnte das Sol-System besiedelt werden. T Allianz errichtete dort Forschungs- und Bergbaustationen. Unbemannte Sonden entdeckten bewohnbare Planeten in den Systemen Tau Ceti, Epsilon Eridani und Epsilon Indi. DieRaumfahrt trieb die Entwicklung von hochverdichteten und leichten Baumaterialien voran, was sogar zu tragbaren Fusionsreaktoren führte.

Die beiden Physiker Thomas Kearny und Takayoshi Fuchida von der Stanford University stellten Grundsätze der Theoretischen Physik in Frage, wurden von ihren Kollegen verlacht und starben unbekannt Mitte des 21. Jahrhunderts. Ihre Entdeckungen wurden erst 80 Jahre später wichtig.

Die medizinische Forschung entdeckte "Myomere" genannte Polyazetanfasern für Prothesen, leider waren die Fasern länger als jedes Menschliche Körperglied deshalb ruhte diese Forschung 3 Jahrhunderte.

2102

"Deimos-Projekt":Dieses Projekt beruhte auf den Entdeckungen von Kearny und Fuchida. Es stellte ein Schnellprogramm zur Konstruktion des ersten Prototypen eines überlichtschnellen Raumschiffs dar. Folgene Theorie widerlegte die Einsteinsche Mathematik: am Punkt A wird ein Kraftfeld von präzise bekannten Eigenschaften aufgebaut, und durch eine weitere "Dimension" (aus Mangel eines passenden Begriffs Hyperraum genannt) bewegt, wobei die Masse in Nullzeit an einen Punkt B transportiert wird

2108

Jungfernflug des ersten Überlicht-Raumschiffes nach Tau Ceti. Dieses Milliarden Projekt sorgte für Unstimmigkeiten bei den ärmeren Ländern der Allianz. Dieser Bruch heilte nie völlig aus, immer wieder standen "reiche" gegen "arme" Mitgliedsstaaten

Werften begannen die ersten überlichtschnellen Kollonisierungsschiffe

2116

erste Raumkolonie wird auf Tau Ceti (New Earth) gegründet. Nach und nach entstanden immer mehr Kolonien, die später unter die Verwaltung der Terranischen Allianz gestellt wurden Schließlich mussten auch alle Kolonisierungsschiffe von einem Begleitschiff der Terranischen Raumflotte begleitet werden, um die Expansion zu kontrollieren.

2172

der erste Zensus der Allianz meldete schon über 100 menschliche Siedlungskolonien innerhalb eines Radius von 40 Lichtjahren um Sol. Der vierte Zensus im Jahre 2235 erfaßte bereits über 600 Welten.

2177

auf vielen Planeten waren die Wasserquellen so unrein, das sie nicht für Trinkwasser oder Bewässerung geeignet waren. Unternehmer Rudolph Ryan ließ sich einen Prozess patentieren, mit dem überlichtschnelle Tanker in sogenannte "Eisschiffe" umgebaut wurden, die gewaltige Eisasteroiden durch den interstellaren Raum transportierten. Hierdurch wurde das Ryankartell zum profitabelsten Unternehmen der gesamten Terranischen Allianz. Durch diese "Eisschiffe" wurden selbst als "nur begrenzt bewohnbar" eingestufte Planeten mit Erfolg besiedelt.

2235

Durch immer länger werdende Kommunikationswege waren Kolonialgouverneuren weitergehende Kompetenzen einzuräumen, wobei diese ihrerseits den Siedlern weitgehende Selbstverwaltung einräumen mussten. Eine Koalition aus Kolonien am äußersten Rand des besiedelten Weltraums erklärte die Unabhängigkeit und begann einen erbitterter 18 monatigen Unabhängigkeitskrieg gegen Terra, der als die "Rebellion der Außenbezirke" bekannt wurde. Der Verlust dieser Welten führte zu einem Mißtrauensvotum gegen die herrschende Partei der "Expansionisten", wodurch diese abgesetzt wurden. Im Verlaufe der nächsten 70 Jahre gelang es keiner Partei die Kontrolle über das Terranisches Parlament zu gewinnen. Die Grenze des von Menschen bewohnten Weltraums verschob sich auf nur noch 30 Lichtjahre von Sol.

2102-2313

Exodus. Um den ständigen politischen und ökonomischen Schwierigkeiten zu entgehen, begannen viele der besten Köpfe Terras auf die unabhängigen Kolonien umzusiedeln. Dabei wurden 1500 neue Welten von Terra aus kolonisiert, und die Grenze des von Menschen besiedelten Weltraums verschob sich auf über 150 Lichtjahre von Sol. Ab jetzt wurde die Forschung sehr vernachlässigt da die Kolonien mehr mit Ihrer Unabhängigkeit zu kämpfen hatten.

2271

drei unbedeutende Staatsoberhäupter unterzeichnen den "Vertrag von Marik". Dies war die Geburtsstunde der Liga freier Welten.

September 2314

Die Terranische Allianz bricht zusammen. Als es zu einem kurzen aber heftigen Bürgerkrieg zwischen den rivalisierenden Parteien der Expansionisten und den Liberalen kam griff Flottenadmiral James McKenna an der Spitze des Allianz-Militärs ein, und beendigte die Kämpfe. McKenna war entschlossen Terra zu ihrer alten Machtposition als Ursprungsplaneten und Zentralwelt des "Homo stellaris" zu verhelfen. Nach der Auflösung der T. Allianz erklärte er sich zum Herrscher eines neuen Staates, der Terranischen Hegemonie.

2339

Tod McKennas. Die Hegemonie hatte ihre Autorität auf 100 Welten durch militärische, politische oder wirtschaftliche Mittel durchgesetzt.

2340

McKennas Neffe Michael Cameron wurde auf den Posten des Generaldirektors gewählt. Während seiner Amtszeit verhalf er der Hegemonie zu neuen Erfolgen in Wissenschaft und Technik. So wurde als wichtigstes Ergebnis der erste Arbeits Mech, fertiggestellt.

2317

Das Wiedererstarken Terras führte dazu, daß eine ganze Reihe von Welten sich nach dem Vorbild des Vertrags von Marik zusammenschlossen. Beim Zensus von 2389 waren zehn unabhängige Staaten mit starker Zentralwelt entstanden., die jeweils alle Welten in Kommunikationsreichweite ihrer Hauptwelten umfassten. Sechs starke Staaten hatten sich in der "Inneren Sphäre" entwickelt, während die äußeren vier Bündnisse die "Peripherie" genannt wurden. Häufig traten Konflikte über Grenzwelten auf, vor allem, wenn diese über Wasser verfügten.

2314-2397

(von Historikern "Konsolidierung" genannt) Mit den steigenden Spannungen begann auch ein Rüstungswettlauf. Alle übrigen Staaten versuchten dem Vorbild der Hegemonie zu folgen, doch erreichten sie diese nie. Zum Ende dieses Zeitalters wurden Führungsansprüche wieder erblich, was zu Herrscherfamilien führte.

2398

ein Grenzkonflikt zwischen der Konföderation Capella und der Liga Freier Welten führte im Anduriensystem zu einem offenen Krieg. Dies sollte nur der erste blutige Krieg zwischen 2398 und 2412 um diverse wichtige Grenzwelten sein.

2412

Ares-Konvention. Nachdem eine blutige Schlacht im Tintavelsystem tausende von zivilen Opfern gefordert hatte, kamen in New Olympia auf dem Planet Ares Vertreter aller zehn Staaten zusammen, um eine Konvention zu beschließen, die Zivile jeglicher Art auf ritterliche Weise schützen sollte. Vor allem sollten Nuklearwaffen geächtet werden. Es folgten kleinere Kriege bei denen die Hegemonie versuchte sich im Hintergrund zu halten, aber ab und zu in die Offensive gehen musste.

2449

die Terranische Hegemonie wurde durch die Entwicklung des ersten BattleMechs zur vorherrschenden Militärmacht.

2455

Kommandoaktion des Lyranischen Commonwealth gegen Mechfabriken der Hegemonie auf Hesperus II verbreitete die Konstruktionsdaten

2398-2550

Zeitalter der Kriege. Die Hegemonie konnte durch Produktion verbesserter Mechtypen ihre Stellung wahren. Zum Ende des 25. Jahrhunderts war der Terranischen Hegemonie die Rolle des Vermittlers zugekommen.

2256

Die Terranische Hegemonie schaffte es wieder, Frieden zwischen der Konföderation Capella und der Liga freier Welten zu stiften, Ian Cameron, der 13. Generaldirektor der Hegemonie, brachte die beiden Staaten nicht nur zur Unterzeichnung eines Friedensvertrages, sondern gewann die Freundschaft der beiden Herrscher Terrence Liao und Albert Marik. Die drei Regierungsoberhäupter unterzeichneten das "Handschlagprotokoll", einen geheimen Zusatz des Andurien-Friedensvertrages. Dieser Geheimpakt etablierte besondere Handelsbeziehungen und Nichtangriffsversprechen. Kurz darauf wurde der Vertrag von Genf ausgehandelt, der diese Drei zu den Gründern des Sternenbundes machte.

2556-2569

Cameron benutzte seine diplomatischen Fähigkeiten, um Übereinkünfte mit den Vereinigten Sonnen, dem Lyranischen Commonwealth und dem Draconis Kombinat auszuhandeln.

2571

gründeten Cameron und die Herrscher der fünf übrigen Staaten den "Sternenbund". Ian Cameron als "Erster Lord des Sternenbundes" gewählt. Alle Mitgliedsstaaten erhielten Zugang zu den militärischen Forschungseinrichtungen Terras.

2578

die Außenweltallianz, das Tauruskonkordat, das Magistrat Canopus und die Republik der Randwelten hatten sich geweigert, dem St.bund beizutreten. In der "Pollux-Proklamation" forderte der Sternenbund sie zum letzten mal auf beizutreten, danach kam er zu einem 20 Jahrringen Verteidigungskrieg - und die Zeit der Wiedervereinigung (2551 - 2600) war vorüber.

2600-2750

Das "Goldenen Zeitalter". DieHPG´s wurden entwickelt und ein neues Wasseraufbereitungssystem konstruiert. Dadurch konnten auch Welten besiedelt werden, die beim Exodus übergangen wurden. Ffür das Ryankartell bedeutete dies fast den Bankrott. Es wurden über 1000 Welten neu besidelt und die innere S. wuchs auf einen Durchmesser von ca. 540 Lichtjahren.

2650

das Zeitalter der versteckten Kriege. Tadeo Amaris hatte seine Privatarmee der Republik der Randwelten in besorgniserregendem Maße vergrößert. Darauf erließ Michael Cameron ein Edikt, dass die Maximalgröße von Privatstreitkräften festlegte. Nachdem Amaris durch die Sternenbundarmee einige umfangreiche Manöver in den Randgebieten abhielt, reduzierte auch er seine Privatarmee. Insgeheim fuhren allerdings Amaris und die anderen Staatsoberhäupter fort, ihre Milizen und Reserven zu verstärken.

Februar 2751

Simon Cameron, der fünfte Erste Lord des Sternenbundes kam ums Leben. Der einzige Erbe war der 8jährige Richard Cameron. Nach über einen Monat langen Beratungen beschloß der Hohe Rat den jungen Richard zum Ersten Lord zu ernennen und erhoben Aleksandr Kerensky zum Kommandeur der Sternenbund-Verteidigungs Streitkräfte, Regenten und Lordprotektor. Während der 10jährigen Regentschaft wurde Michael Camerons Edikt von 2650 aufgehoben und ersetzt durch eines, welches eine Verdoppelung der Privatarmeen zuließ(Dies führte zu einer neuen Periode der Aufrüstung). Als zweites wurde ein Edikt erlassen welches den Staaten der Inneren Sphäre einen größeren Anteil der Sternenbundeinnahmen zusprach und gleichzeitig die Steuerlast der vier Territorialstaaten erhöhte. Letzteres verursachte Unruhen und zwang Kerensky seine BattleMech-Garnisonen der Regulären Armee drastisch zu verstärken.

9.Februar 2762

Richard Cameron wurde volljährig, und nahm seinen Platz auf dem Thron des Sternenbundes ein. Wenige Tage später erließ er den Exekutivbefehl 156, der die vollständige Auflösung der Hausarmeen befahl. Die Lordräte erklärten diesen Befehl als verfassungswidrig und zwangen ihn dazu, diesen Befehl zu widerrufen. Nur Stefan Amaris, Führer der Randwelten, unterstützte Richards Beschluss.

2762

Richard Cameron löste den Hohen Rat auf und erhöhte die Steuern der Peripherie weiter, worauf dort erneut offene Unruhen ausbrachen. General Aleksandr Kerensky war hierauf hinbefohlen worden, die Territorialstaaten erneut zu unterwerfen. In der Zwischenzeit unterzeichneten Amaris und Cameron einen geheimen Vertrag, bei dem sich Amaris bereiterklärte, im Gefahrenfall Terra zu verteidigen.

April 2765

18 Peripheriewelten lösten sich vom Sternenbund, daraufhin wurden immer mehr Einheiten an die Peripherie verlegt.

2766

Stephan Amaris´ Armee wurde auf Terra stationiert, da inzwischen dreiviertel der Regulären Armeen an die Pheripherie verlegt worden waren. Im Dezember schlug Amaris zu. Er ermordete Cameron und alle die im auch nur im entferntesten mit ihm verwand waren Er setzte seine Haustruppen gegen die Welten der Terranischen Hegemonie in Marsch und hatte durch diesen Überraschungsangriff am ersten Tag 95 der 103 Planeten unterworfen.

Mai 2767

Die Nachricht dieser Tat erreichte Aleksandr Kerensky. Er beendete unmittelbar seinen Feldzug gegen die Peripherie, unterzeichnete augenblicklich einen Waffenstillstand mit sämtlichen Peripheriestaaten, ausgenommen der Republik der Randwelten und erklärte dem Usurpator Stefan Amaris den Krieg. Die Lordräte blieben in diesem Falle trotz Unterstützungsgesuchen beider Seiten neutral. Im August unterwarf Kerensky die Republik der Randwelten und wandte sich den Planeten der Hegemonie zu. Der Krieg dauerte blutige zwölf Jahre.

3 September 2679

Kerensky besiegte die Hegemonie und befreite Terra. Am 30. September nahm Kerensky Amaris gefangen und ließ ihn hinrichten. Der Krieg hatte die Sternenbundarmee von 486 Divisionen auf 113 Divisionen dahingerafft. Einhundert Millionen Tote, viermal so viele Verletzte und eine Million Obdachlose.Auch das interstellare Kommunikationsnetz hatte unter dem Krieg erheblich gelitten. Kerensky lud die Lordräte nach Terra ein, diese erkannten ihm den Titel des Lordprotektors ab und zwangen ihn, die Verbliebenen Sternenbundstreitkräfte als Garnisonsverbände auf den Welten der Terranischen Hegemonie zu verteilen. Außerdem setzte der Rat Jerome Blake als Kommunikationsminister ein und beauftragte ihn, das Kommunikationsnetz wiederherzustellen, eine Aufgabe, die weit über die kühnsten Träume des Rates Erfolg haben sollte.

12.August 2781

der Hohe Rat löste sich offiziell auf und die Lords kehrten nach Hause zurück. Schon bald versuchten sie die Überreste der Amaris-Armeen an sich zu reißen und versuchten schließlich sogar Einheiten der regulären Armee zu rekrutieren. Kerensky versuchte sie daran zu hindern,doch verlangen die Lords dadurch nur seinen Rücktritt.

14.Februar 2784

Kerensky rief über 100 Divisionskommandeure und eine gleiche Anzahl rangniederer Offiziere auf New Earth zu einem geheimen Treffen zusammen. Nach dieser Besprechung zogen die Quartiermeister über sechs Monate still und leise mehr als 200 Transporter sowie Vorräte und Ersatzteile unbemerkt zusammen. Bis die Lords im Sommer das Jahres Truppenbewegungen in der Perepherie registrierten

8. Juli 2784

General Aleksandr Kerensky sandte ein einziges Wort an die am Sprungpunkt über New Earth und 50 anderen Sternen versammelten Sprungschiffe. Dieses Wort war "Exodus". An diesem Tag tauchten über tausend Sprungschiffe in den Hyperraum ein. Am 5. November hatte sich die Flotte bis New Samarkand im Draconis Kombinat vorgearbeitet. 80% der Sternenbundarmee hatten sich Kerensky angeschlossen. Es dauerte einen vollen Tag, bis die gewaltige Armada das System verlassen hatte.

2787 -2821

Der 1.Nachfolge Krieg. Jetzt wo Kerensky weg war, versuchte jeder der Lords sich zum neuen 1.Lord des SB auszurufen Es folgte der blutigste Krieg den die Menschheit je gesehen hatte, in dem die Ares- Konvention behandelt wurde, als hätte es sie nie gegeben. Es wurden Städte eingeäschert, lebenswichtige Industrieanlagen vernichtet und hunderte Millionen Zivilisten abgeschlachtet. 2815 hatten die Nachfolgerstaaten einen Großteil ihrer Überlichtraumwerften eingebüßt. Die Wasseraufbereitungsanlagen wurden teilweise vom Nachschub der benötigten Ersatzteile abgeschnitten, was sie zur Rückkehr zur Eisschiff-Technik zwang, oder sogar die Aufgabe dieser Planten erforderte. 2821, zum Ende des Krieges, erlangten wasserreiche Planeten ihre strategische Bedeutung zurück.Das Ende das Krieges basierte auf einer allgemeinen Erschöpfung.

2830-2864

Der 2. Nachfolgekrieg stand dem ersten in nichts nach, allerdings wechselten für so viele Verluste erstaunlich wenige Welten den Besitzer, dafür verschwanden einige Technologiezweige ganz. Die technologische Entwicklungsstufe erreicht das Niveau Terras zum Ende des 21. Jahrhunderts und so wurde es nahezu unmöglich bzw. extrem aufwendig, fortschrittliche Computer, große Fusionsreaktoren oder Raumschiffe zu bauen. So begannen die Nachfolgerfürsten nun damit alte Maschinen auszuschlachten, anstatt neue zu produzieren.

2866

der 3. Nachfolgekrieg brach nur nach einer kurzen Verschnaufpause aus, als draconische Verbände gegen den kernwärtigen Teil des Lyranischen Commonwealth vorrückten. Kurz darauf befand sich erneut die gesamte Innere Sphäre im Krieg. In den darauffolgenden Jahren wurde der Krieg zu einem derart alltäglichen Zustand, daß diese Periode schlicht als die "Nachfolgerkriege" bezeichnet wird. Allerdings erreichte die Gewalt nicht mehr das Ausmaß der ersten beiden Nachfolgerkriege. Schon bald wurde klar das nicht alle Technologien vernichtet werden durften und es entwickelten sich wieder Regeln ähnlich der Ares-Konvention. Keiner versuchte mehr Technologiezentren zu zerstören, sondern sie zu erobern. Sprungschiffe wurden immer rarer, was schließlich zur Unantastbarkeit der verbliebenen führte. Des weiteren kämpften Einheiten nicht mehr bis zum bitteren Ende, sondern ergaben sich und kauften sich mit einem Lösegeld frei. Große Mechschlachten wurden oft in Intervallen geführt, so daß in der Zwischenzeit die Gelegenheit war, die Maschinen zu warten und zu reparieren. Weitere Folgen dieser Kriege waren das Erstarken des feudalen Machtsystems ( Adlige, meist aus Elite-Mecheinheiten wurden wegen der langen Kommunikationswege zur planetaren Verwaltung eingesetzt) und das Entstehen von Banditenkönigreichen in der Peripherie. Bis zum Ende des 30Jh waren über 60 bekannt.

3020

der Allianzvertrag Katrina Steiners unterbreitete den anderen Fürsten einen Friedensvertrag. Außer Hanse Davion begrüßte keiner diesen Vorschlag. So kam es dazu, daß entsprechende militärische, sowie wirtschaftliche Vereinbarungen in einem Vertrag auf Terra, dem Sitz ComStars (von Jerome Blake gegründet), beschlossen wurden. In einer Geheimklausel wurde Prinz Hanse Davion die Hand der zu diesem Zeitpunkt erst zwölfjährigen Melissa Steiner versprochen.

3022

die verbliebenen drei Staaten erkannten dieses Bündnis als Ungleichgewicht der Kräfte,und schlossen einen ähnlichen Vertrag, der allerdings nicht annähernd so umfangreich war, wie der Allianzvertrag.

20.August 3028

Trauung von Prinz Hanse Adriaan Davion und Archon Melissa Arthur Steiner im ComStar Hauptquartier auf Terra, zugleich Geburtsstunde des Vereinigten Commonwealth. Bei dieser Veranstaltung waren alle Persönlichkeiten der Inneren Sphäre anwesend und nachdem beide ihre Treue gelobten, tauschten sie die Morgengaben aus. Mit einem breiten Lächeln schenkte er seiner Gattin - die Konföderation Capella.

Dies war der Beginn des vierten Nachfolgerkrieges. Das Vereinigte Commonwealth griff zuerst die Konföderation Capella, und dann das Draconis Kombinat an. Die Liga freier Welten blieb zum größten Teil unbeschadet, und verlor lediglich 14 Welten, wohingegen das Draconis Kombinat 53 Welten verlor (es eroberte im Gegenzug 15 Systeme), die Konföderation Capella verlor 20 Systeme an die neugegründete Republik Tikonov und weitere 17 System an den sich losgelösten St. Ives-Pakt

3030

Hanse Davion und Katrina Steiner erklären den Sieg und Waffenstillstand. und damit das Ende des 4. Nachfolgekrieges. Er war mit 2 Jahren der kürzeste, aber dafür wieder sehr blutig. Das Herzogtum Andurien erklärte sich für unabhängig und kämpfte zusammen mit dem Magistrat Canopus, einem der größten Peripheriestaaten, für diese Unabhängigkeit. Nach einer Volksabstimmung löste sich die freie Republik Tikonov auf und schloß sich der Mark Sarna, einem Verwaltungsbereich des Vereinigten Commonwealth, an.

3030-3040

an der Grenze des lyranischen Teils des Commonwealth und des Draconis Kombinats tobten erneut bittere Kriege, die sogenannten "Ronin-Kriege". Dies waren die Unabhängigkeitskriege der Bewohner der Grenzwelten, wobei der lyranische Teil freigegeben wurde und die Schlachten im draconischen Teil stattfanden. Als Ergebnis dieser Kriege hatte sich die Freie Republik Rasalhague gebildet. Seit diesem Zeitpunkt bildet sie einen Pufferstaat zwischen dem lyranischen Teil des Vereinigten Commonwealthes und dem Draconis Kombinat

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